Aktuelles


23.07.2019 - Studentische / wissenschaftliche Hilfskraft (SHK, WHK) gesucht (15 bis 19,5 Stunden/Woche)

Wir suchen zur Unterstützung unserer Forschungsprojekte und Büroorganisation studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskräfte für eine Stelle im Umfang von 15 bis 19,5 Wochenenstunden. Nähere Information finden Sie >>> hier.


15.07.2019 - Gutachten "Evaluierung der Umsetzung des Lärmsanierungsprogramms an Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes" im Auftrag des Eisenbahnbundesamtes

Seit 1999 fördert die Bundesregierung im Rahmen des freiwilligen Investitionsprogramms "Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes" Maßnahmen zur Minderung des Eisenbahnlärms an bestehenden Strecken der Eisenbahn des Bundes mit dem Ziel lärmbelastete Anwohnerinnen und Anwohner zu entlasten.

Aufgabe des Gutachtens ist es, den Fortschritt und die Erreichung dieses Ziels zu evaluieren und notwendige Steuerungsmöglichkeiten für die Zukunft des Programms aufzuzeigen. Im Rahmen des von der ZEUS GmbH verantworteten Gutachtenteils werden an ausgewählten Bahnstrecken Befragungen zur Wahrnehmung der Geräuschbelastung durch den Eisenbahnverkehr durchgeführt und bezogen auf verschiedene Lärmsanierungsmaßnahmen deren Akzeptanz in der betroffenen Bevölkerung erhoben. Im Sommer/Herbst 2019 werden dazu per Zufall ausgewählte Anwohnerinnen und Anwohner, die an bestehenden Bahnstrecken leben, angeschrieben und zur Befragungsteilnahme eingeladen.

Projektpartner sind Möhler + Partner Ingenieure AG (Projektkoordinator), München, und ZEUS GmbH, Hagen.

15.07.2019 - Forschungsvorhaben "Wohn- und Lebensbedingungen und Umgebungsgeräuschen im Umfeld von Truppenübungsplätzen im Auftrag des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr

In dem Forschungsvorhaben werden im Umfeld ausgewählter Truppenübungsplätze der Bundeswehr Bevölkerungsbefragungen zu den Wohn- und Lebensbedingungen im Umfeld der Plätze und hierbei zur kurz- und langfristigen Wahrnehmung von Umweltgeräuschen durchgeführt. Hierzu werden per Zufall ausgewählte Anwohnerinnen und Anwohner, die im Umfeld der untersuchten Truppenübungsplätze leben, in einem Anschreiben zur Teilnahme an der Befragung gebeten. Die Befragungen finden im Sommer/Herbst 2019 statt.

Das Vorhaben startete im Jahr 2018, die Projektdauer beträgt voraussichtlich insgesamt 3 Jahre. Projektpartner sind Cervus Consult GmbH, Willich, und ZEUS GmbH, Hagen.

03.06.2019 - Forschungsvorhaben "Evaluation der Sportanlagenlärmschutzverordnung" im Auftrag des Umweltbundesamtes (FKZ 3719 55 101 0)

In dem Vorhaben wird anhand von Belastungs- und Belästigungsuntersuchungen an exemplarisch ausgewählten Untersuchungsstandorten die Wirkung des Sportlärms auf die Belästigung betroffener Anwohnerinnen und Anwohner untersucht. Auf Basis der Ergebnisse werden die Auswirkungen der Sportanlagenlärmschutzverordnung geprüft, die Vollzugserfahrungen der Kommunen und Verbände ausgewertet und im Rahmen eines Rechtsgutachtens bewertet. Der Zeitraum der im Forschungsprojekt durchzuführenden Evaluation beginnt mit dem Inkrafttreten der Zweiten Verordnung zur Änderung der Sportanlagenlärmschutzverordnung und endet mit Ablauf des Projektes nach einer Projektdauer von ca. 3 Jahren.

Projektpartner sind Möhler + Partner Ingenieure AG (Projektkoordinator), München, Öko-Institut e.V., Darmstadt, ZEUS GmbH, Hagen.

01.02.2019 - Forschungsvorhaben "Ermittlung der Relation zwischen Belästigung und Belastung durch Lärm von Luftwärmepumpen und Klimageräten" im Auftrag des Umweltbundesamtes (FKZ 3718 43 134 0)

Luftwärmepumpen und Klimageräte sind stationäre Anlagen, deren Betrieb zu Geräuschimmissionen in der Nachbarschaft führt. Die Errichtung dieser Anlagen unterliegt in der Regel keinem Genehmigungsverfahren. Die Betroffenen sind daher nicht durch eine behördliche Genehmigung oder Überwachung geschützt und müssen sich bzgl. Lärmbelästigungen häufig zivilrechtlich gegen den Betreiber wenden. Zudem werden Luftwärmepumpen und Klimageräte häufig als frei stehende Anlagen oder mit lärmrelevanten Anlagenkomponenten als sog. Splitausführung im Freien installiert, so dass deren Geräusche ungedämmt auf die Nachbarschaft einwirken können.

Das Ziel des Forschungsvorhabens ist die Beantwortung der Frage, ob und in welchem Maß die charakteristischen Geräuschimmissionen aus Kältemaschinen und Luftwärmepumpen wirkungsrelevant sind. Diese Frage soll unter kontrollierten Bedingungen beantwortet werden.Untersucht wird der Einfluss der Geräusche auf körperliche (physiologische) Reaktionen, die Lärmbelästigung und auf den nächtlichen Schlaf.

Projektpartner sind Advanced Sleep Research GmbH, Berlin, mit wissenschaftlich-methodische Beratung unterstützt durch Interdisziplinäre Schlafmedizinisches Zentrum der Charité - Universitätsmedizin Berlin (Prof. Dr. T. Penzel), Möhler + Partner Ingenieure AG, München, und ZEUS GmbH, Hagen (Projektkoordinator).

Projektlaufzeit: 3,0 - 3,5 Jahre


08.01.2019 - Neue Methodik zur Bewertung der Gesundheitswirkung von Umgebungslärm in der EU-Umgebungslärmrichtlinie

Die Europäische Kommittion (DG Environment) hat Anfang 2018 ein Gutachten in Auftrag gegeben, mit dem Ziel, verschiedene Methoden zur Bewertung der gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Umgebungslärm, einschließlich Belästigung, zu prüfen und ein Verfahren vorzuschlagen, das wissenschaftlich fundiert ist, neben Belästigung und Schlafstörungen die Bewertung weiterer Gesundheitswirkungen beinhaltet und praktikabel ist. Dabei werden die neuesten im Zuge der kommenden neuen WHO Noise Guidelines for the European Region erarbeiteten Erkenntnisse der Lärmwirkungsforschung berücksichtigt. Mit dem Gutachten wurde das niederländische National Institute for Public Health and the Environment (RIVM), NL-Bilthoven, und das Zentrum für angewandte Psychologie, Umwelt- und Sozialforschung (ZEUS GmbH), D-Hagen, zusammen mit weiteren an der Erarbeitung der WHO Evidenz-Reviews beteiligten Wissenschaflerinnen und Wissenschaftler beauftragt. Die Ergebnisse wurden Ende des Jahres 2018 veröffentlicht. Das Gutachten steht auf der Webseite des RIVM zum Download bereit.

03.08.2018 - Forschungsvorhaben "Minderung des Gewerbelärms in Städten" im Auftrag des Umweltbundesamtes
(FKZ 3718 55 100 0)

Die Kommunen in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen. Sie müssen mehr Wohnraum schaffen, um den stetigen Zuzug und den Bedarf nach Wohnraum vor allem im städtischen Bereich zu bedienen. Dies ist in Einklang zu bringen mit bereits vorhandener Nutzung und dann notwendig aufzubauender Infrastruktur (Verkehr, Nahversorgung, kulturelle und soziale Einrichtungen). Kommunen können durch Nachverdichtung entsprechende Flächen zur Verfügung stellen und so die "Stadt der kurzen Wege" schaffen. Mit dem neuen Gebietstyp "Urbanes Gebiet" soll das Ziel der Nachverdichtung bedient werden.

Die „Stadt der kurzen Wege“ bedingt unbestreitbar Vorteile, der Flächenverbrauch kann so wirksam gesenkt werden, der Wunsch nach kurzen Wegen wird bedient. Allerdings ist damit auch ein Heranrücken an bereits bestehende oder noch zu schaffende Gewerbeflächen – mitsamt der damit verbundenen Verkehre – unausweichlich. Lärmkonflikte rücken somit in den Vordergrund. Die Lärmsituation für die Bevölkerung in derart enger Nachbarschaft mit unterschiedlichen Lärmquellen und vor allem deren planerische Bewältigung ist von herausragender Bedeutung, soll das „neue Zusammenleben in der Stadt“ auf Dauer tragfähig sein. 

In dem Forschungsvorhabens werden In mehreren exemplarisch ausgewählten, verdichteten Untersuchungsgebieten die Geräuschbelastung an Wohngebäuden berechnet, mittels Befragung bei dort wohnenden Anwohnerinnen und Anwohnern die Lärmbelästigung erfasst und diese mit den berechneten Geräuschpegeln in Beziehung gesetzt. Es erfolgt eine rechtsgutachterliche Stellungnahme zu den offenen Rechtsfragen zur Auslegung des neuen Gebietstypes "Urbanes Gebiet". Zum Projektende werden die Ergebnisse des Forschungsvorhabens in einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt.

Projektpartner im Forschungsvorhabens sind: Öko-Institut e.V., Darmstadt (Projektkoordinator), Büro GeräuscheRechner, Henning Arps, Hildesheim, Sozialwissenschaftliches Umfragezentrum GmbH (SUZ), Duisburg, ZEUS GmbH, Hagen.

Projektlaufzeit: 3 Jahre

21.02.2018 - Forschungsvorhaben "Handlungsempfehlungen für eine überzeugende Umweltberichterstattung: Nutzbarmachung von Erkenntnissen der Wahrnehmungspsychologie" im Auftrag des Umweltbundesamtes (FKZ 3717 56 102 0)

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Umweltbundesamtes (UBA) ist die Information der Öffentlichkeit über Umweltbelastungen, den Umweltzustand sowie über politische Ziele und Zusammenhänge der Umweltpolitik. Generell lässt sich ein Umweltproblem von einem einzelnen Individuum kaum lösen, sondern erfordert gemeinsames Handeln verschiedener nationaler und internationaler Akteure auf unterschiedli¬chen politischen und wirtschaftlichen Ebenen. Aufgabe der Berichterstattung des UBA ist es, die hierfür erforderlichen Informationen und Entscheidungsgrundlagen bereit zu stellen. Die Komplexität und die bestehenden Unsicherheiten in der Entstehung sowie der Risikobewertung von Umweltproblemen erschweren die Informationsbereitstellung und die Kommunikation mit der Bevölkerung. Hinzu kommt, dass Informationen von Menschen in Abhängigkeit von verschiedenen externen und internen Faktoren unterschiedlich erfasst und unterschiedlich kognitiv, affektiv (emotional) sowie konativ (antriebsbezogen) verarbeitet werden.

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es daher, auf Basis kognitionswissenschaftlicher Erkenntnisse die Wirksamkeit und Verständlichkeit ausgewählter Umweltinformationsprodukte des UBAs zu evaluieren und aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen für die Optimierung der Umweltkommunikation des UBAs abzuleiten und zu vermitteln. Dies erfolgt in verschiedenen Arbeitspaketen, die folgende Aufgaben beinhalten:

  • Eine umfassende Literaturanalyse zu Kommunikationszielen, Einflussfaktoren von Umwelthandeln und -entscheidungen, und zu den bei der Umweltinformationsgabe möglicherweise auftretenden kognitiven Verzerrungen;
  • die Erarbeitung eines Rahmenmodells zu den Wirkungen kognitiver Verzerrungen in der Umweltkommunikation;
  • die empirische Prüfung der Wirksamkeit und Verständlichkeit ausgewählter Produkte der Umweltinformation unter kontrollierten Bedingungen;
  • die Ableitung von Handlungsempfehlung und exemplarische Verbesserung von Kommunikationsprodukten;
  • die Vermittlung der Ergebnisse des Vorhabens in verschiedenen Fachbereichen des Umweltbundesamtes

Die Projektdauer beträgt ca. 3,5 Jahre.

Projektpartner sind HSD Hochschule Döpfer (Prof. Dr. Sabine Schlittmeier), Köln, eresult GmbH, Göttingen, Mann beißt Hund - Agentur für Kommunikation GmbH, Hamburg, und ZEUS GmbH (Projektkoordinator), Hagen.


21.02.2018 - Neues EU Horizon 2020-Projekt RUMBLE (RegUlation and norM for low sonic Boom Levels)

RUMBLE (RegUlation and norM for low sonic Boom Levels) ist ein EU Horizon 2020 Verbundprojekt, das zur Aufgabe hat, wissenschaftliche Evidenz zum tolerablen bzw. akzeptablen Niveau der Geräusche von Überschallflugzeugen neuester Generation bereit zu stellen. Ziel ist es, wissenschaftliche Grundlagen für nationale, europäische und internationale Regulierungsbehörden für die Regulierung und Normung von sogenannten 'low sonic boom levels' (niedrige Überschallknalle) zu erarbeiten. Wesentliche Inhalte des Projekts sind:

  • Entwicklung und Beurteilung von Vorhersage-Tools zu Überschallknallen
  • Untersuchung von menschlichen Reaktionen auf Überschallknalle
  • Validierung von Untersuchungsergebnissen in Windtunnel-Experimenten und im Rahmen von Testflügen.
Das RUMBLE-Projekt startete im November 2017 und dauert bis September 2020.
Aufgabe von ZEUS ist die Beratung zur Konzeption und Durchführung von Laborexperimenten zu inner- und außerhäusigen Reaktionen auf (simulierte) Überschallfluggeräusche. Außerdem erarbeitet ZEUS mit weiteren Projektpartnern ein Konzept für eine Feldstudie zur Beeinträchtigungsreaktionen in der Bevölkerung auf Geräusche von Überschallflugzeugen bei Überlandsflügen.

Projektseite: https://rumble-project.eu/i/


25.10.2017 - EU-Horizon 2020-Projekt ANIMA (Aviation Noise Impact Management through novel Approaches) gestartet.

Das Ziel von ANIMA ist es, neue Methoden, Verfahrensweisen und Instrumente zur Bewältigung und Minderung von Fluglärmwirkungen vor dem Hintergrund einer wachsenden Verkehrsnachfrage zu entwickeln. Dabei soll neben akustischen und operativen Maßnahmen bürgerschaftliches Engagement Beachtung finden. ZEUS ist als Projektpartner dabei und beschäftigt sich im Rahmen von Reviews und mehreren Lärmwirkungserhebungen mit den Faktoren, die beim Zusammenhang zwischen Fluglärm, Belästigung und Lebensqualität eine relevante Rolle spielen. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen zu Maßnahmen abgeleitet, mit denen die Belästigung durch Fluglärm in der betroffen Bevölkerung gemindert, die Lebensqualität verbessert und bürgerschaftliches Engagement unterstützt werden können.

Projektwebseite: http://anima-project.eu/


15.11.2015 - NORAH-Studie

... mit umfangreichen Ergebnissen zur Wirkung von Verkehrslärm auf Flughafenanrainer abgeschlossen.
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Projektwebseiten:  http://www.norah-studie.de